JBBL: TOLLER FIGHT GEGEN ALBA, ABER VIEL PECH!

(4.4.2025) Für die U16 der RASTA Academy ist das Premierenjahr in der Jugend Basketball Bundesliga am Freitagabend zu Ende gegangen. Das Team von Head Coach Leon Löbig bot dem nun in dieser Saison immer noch ungeschlagenen Titelfavoriten ALBA BERLIN zwar einen großartigen Kampf, musste sich aber mit 83:92 (41:53) geschlagen geben. 200 Zuschauer, darunter auch RASTAs easyCredit Basketball Bundesliga-Youngster Johann Grünloh, sorgten für eine tolle Atmosphäre im RASTA Gym.

In Kürze

Wie schon in Spiel 1 dieses Playoff-Achtelfinales in Berlin am letzten Wochenende startete RASTA hervorragend in die Partie und ging unter tosendem Applaus mit 21:11 in Führung. Die Gäste aus der Hauptstadt behielten im Hexenkessel an der Pariser Straße aber die Nerven und wendeten das Blatt. Nachdem ALBA im Schlussabschnitt mit 86:66 in Führung gegangen war, schien die Partie entschieden. Doch mit großem Kampfgeist und lautstarkem Support vom Spielfeldrand gelang den Vechtaern noch eine Aufholjagd - jedoch ohne Happy End. Für RASTA kam Jonas Langermann auf 31 Punkte, Tristan Gutersohn schaffte ein Double-Double aus 17 Punkten und 13 Rebounds.

Fakten

Feldwürfe: RASTA 37% (30/81) - ALBA 46% (32/69)

Zweier: RASTA 70% (21/30) - ALBA 56% (23/41)

Dreier: RASTA 18% (9/51) - ALBA 32% (9/28)

Freiwürfe: RASTA 70% (14/20) - ALBA 61% (19/31)

Rebounds: RASTA 50 (21 off.) - ALBA 48 (15 off.)

Assists: RASTA 16 - ALBA 23

Ballverluste: RASTA 18 - ALBA 19

Steals: RASTA 6 - ALBA 11

Blocks: RASTA 1 - ALBA 1

Fouls: RASTA 23 - ALBA 21

Points In The Paint: RASTA 38 - ALBA 46

2nd Chance Points: RASTA 20 - ALBA 11

Fast Break Points: RASTA 23 - ALBA 14

Höchste Führung: RASTA 10 (21:11) - ALBA 20 (86:66)

Bester Zu-Null-Lauf: RASTA 9 (83:89) - ALBA 13 (30:22)

Führungswechsel: 1

Gleichstand: 0

Stimme zum Spiel

Leon Löbig: „Wir kamen raus wie die Feuerwehr. Es war cool, dass ganz viele Fans da waren. Das war gleich ein schöner Moment für alle. Das 1. Viertel war offensiv dann ein Feuerwerk. Dass es dann zum Ende hin etwas abgeflacht ist, ist in dieser Altersstufe ganz normal. Wir hatten sehr viele freie Dreier. Wenn du dann nicht triffst, sieht die Quote halt kacke aus. Aber wir haben da trotzdem nicht viel falsch gemacht. Am Ende mussten wir natürlich mehr Risiko gehen und haben eher mal einen Wurf genommen, als es vielleicht gut gewesen wäre. ALBA ist dieses Jahr nun einmal die wahrscheinlich talentierteste Mannschaft in Deutschland. In den zwei Spielen waren wir, sage ich mal, etwa 70 Minuten lang auf Augenhöhe. Das macht mich sehr stolz. Das zeigt, dass wir in dieser Saison eine großartige Entwicklung genommen haben. Gerade unsere Top-Scorer haben zum Ende auf einem unfassbar hohen Level gespielt. Daher war es eine sehr gute Saisonleistung. Man darf nicht vergessen, dass wir aufgrund von vielen Verletzungen und Erkrankungen fast zwei Monate lang gar nicht richtig trainieren konnten. Im ersten Jahr der RASTA Academy ins Achtelfinale zu kommen und mit ALBA mitzuhalten ist also nicht so schlecht.“

1. Viertel

Nachdem Tristan Gutersohn Spiel 1 verletzt verpasst hatte, lief RASTAs Spielmacher gleich zu Höchstform auf. Er machte elf der ersten 22 Vechtaer Punkte zur 22:17-Führung (9. Minute). Zwar warfen die Gastgeber von jenseits der 6.75 Meter ausschließlich Fahrkarten (neun), schlossen dafür aber in der Zone stark ab. Das Löbig-Team dominierte die Bretter, holte 15:7 Rebounds. Aber unter anderem schon sieben Ballverluste im 1. Viertel und die angesprochene Dreier-Schwäche ließen die Tür für ALBA BERLIN weit offen, so dass der Hauptstadtklub scheinbar unbeeindruckt RASTAs Sturm- und Drangphase überstand und gar mit einer 23:22-Führung in die erste Pause ging.

2. Viertel

Vechtas fulminanter Auftakt verblasste immer mehr. Die Dreier, obwohl oftmals offen, wollten einfach nicht fallen. Das Pech schien dem Löbig-Team förmlich an den Händen zu kleben. ALBA nutzte dies und zog bis Mitte des 2. Viertels auf 36:24 (15.) weg. In Minute 17 war es dann aber endlich soweit: Jonas Langermann traf RASTAs ersten Dreier - 33:41. Der Guard kam in diesem Abschnitt auf ganz starke 13 Punkte , stand zur Halbzeit schon bei 18 Zählern. Berlin hatte nun aber bessren Zugriff bei den Rebounds, agierte wesentlich effektiver und führte nach 20 Minuten mit 53:41.

3. Viertel

Jonas Langermann war auch nach dem Seitenwechsel RASTAs Go-to-Guy. Der 15-Jährige packte elf weitere Punkt auf sein Konto, half damit seinem Team, den Rückstand zum turmhohen Favoriten nicht größer werden zu lassen. Für eine echte Aufholjagd fehlte aber schlichtweg das Wurfglück vom Perimeter. Nach 30 Minuten hatten die Hausherren nur vier ihrer schon 36 Dreier getroffen - es war zum Haare raufen. Allerdings kam kurz vor der nächsten Pause durch Gutersohns Threeball zum 58:72 (30.) wieder Hoffnung auf. Zumal die jungen Vechtaer weiterhin eine fantastisch Kulisse hinter sich wissen konnten.

4. Viertel

Ein weiterer Dreier von Tristan Gutersohn und zwei Freiwürfe von Langermann verkürzten RASTAs Rückstand auf nur noch zehn Punkte - 66:76 (32.). Die Antwort ALBAs war laut und heftig, die Berliner legten einen 10:0-Lauf aufs Parkett und sahen beim 86:66 (36.) schon wie der sichere Sieger aus. Doch die RASTA Academy stand nach diesem Niederschlag noch einmal auf. Das Löbig-Team lötete weiter alles drauf, was möglich war: Dreier von Mats Jüttner zum 74:88 (27.), Dreier von Gutersohn zum 77:89, Dreier von Philip Grothe zum 80:89 (beides 39.) - das RASTA Gym bebte. Bis auf sechs Punkte kamen die Vechtaer den Berlinern noch nahe (83:89, 40.), schafften ein gänzlich sensationelles Comeback aber nicht mehr. Für den großartigen Kampf gegen den nun in 20 Spielen ungeschlagenen Titelfavoriten gab es aber trotzdem Standing Ovations vom ebenfalls großartigen Publikum.

Ausblick

Während die Saison für die U16 der RASTA Academy nach diesem Achtelfinale beendet ist, qualifizieren sich am Freitagabend neben ALBA BERLIN bereits sechs weitere Mannschaften für das Viertelfinale (s.u.). Nur die „Best of three“-Serie zwischen dem FC Bayern München und ratiopharm ulm geht in ein alles entscheidendes drittes Spiel (So.). Das TOP4 2025 der Jugendbundesligen findet dann vom 16. bis 18. Mai 2025 in Berlin statt. Bereits im letzten Jahr hatte das RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in der Sömmeringhalle stattgefunden. Die jeweils besten vier Teams aus Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL), Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) und Weibliche Nachwuchs Basketball Bundesliga (WNBL) ermitteln im Rahmen dieses Saisonfinales ihren deutschen Meister.

JBBL (U19) -  Saison 2024/25 - 1/8-Finale - Best of three - Spiel 2 - 4. April 2025

RASTA Academy - ALBA BERLIN 83:92 (22:23 / 19:30 / 17:19 / 25:20)

VEC: Heinrich Zerhusen, Mats Jüttner (10 Punkte), Jonas Langermann (31), Jan Winkelmann (DNP), Tristan Gutersohn (17/13 Rebounds/6 Assists), Philip Grothe (16), Jean-Baptiste Kwe (4), Fiete Mennewisch, Luca Thunack, Jakob Langfermann (DNP), Livius Fahlbusch (5/2 Steals) und Teo Manoilov (DNP). Trainer: Leon Löbig

BER: Gerome Salomon (5 Punkte), Jason Heithausen (12), Anton Hollmann (2), Luca Kappel (9), Jona Drücke (13/12 Rebounds/8 Assists), Daniel Gwanihu (7), Ilya Föhl (9), Julian Kolos, Sancho Pau del Pino Kruse (18), Philipp Hölzern (11) und Richesse-Jermain Boek (6/3 Steals). Trainer: Norbert Opitz.

Zuschauer: 200 im RASTA Gym in Vechta

JBBL (U16) -  Saison 2024/25 - Playoffs Nord - Achtelfinale - Best of three

Metropol YoungStars - Dresden Titans 2:0 (82:76 | 83:51)

Baskets Juniors Oldenburg - charisma young bulls 2:0 (89:46 | 95:58)

ALBA BERLIN - RASTA Academy 2:0 (99:70 | 92:83)

Hamburg Towers - UBC Münster 2:0 (83:77 | 85:66)

JBBL (U16) -  Saison 2024/25 - Playoffs Süd - Achtelfinale - Best of three

BBV RheinStars - TS Jahn München 2:0 (96:68 | 90:75)

KICKZ IBAM - Nürnberg Falcons 0:2 (71:96 | 80:98)

FC Bayern München - ratiopharm akademie Ulm 1:1 (92:85 | 80:97)

Porsche BBA Ludwigsburg - Eintracht Frankfurt / SKYLINERS 2:0 (88:56 | 65:58)

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